„Die Bundesregierung stellt sich auf der COP 17 international als Vorreiter für ambitionierten Meeres- und Naturschutz dar. Der Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs zeigt: Zuhause bleiben die selbst gesteckten Ziele derweil unerreicht. Zwar sind 45 Prozent der deutschen Nord- und Ostsee offiziell unter Schutz gestellt, doch wirksamer Schutz sieht anders aus. Schutzmaßnahmen gleichen hier einem Flickenteppich. In der Doggerbank ist die zerstörerische Grundschleppnetzfischerei erst in der Hälfte des Schutzgebietes verboten. Dieser halbherzige Ansatz führt nicht zu besserem Schutz der artenreichen Lebensräume – die Grundschleppnetzfischerei findet weiterhin in der anderen Hälfte des Gebietes statt. Zum Schutz unserer Meeresnatur muss Deutschland die Grundschleppnetzfischerei endlich konsequent aus Meeresschutzgebieten verbannen.“
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